Heiße Sommertage – überlegt gießen und sparen!

Wasser ist das Lebenselixier Ihrer Gartenpflanzen. Wenn es länger als eine Woche nicht mehr kräftig geregnet hat, wird das Wasser im oberen Wurzelbereich der Pflanzen knapp. Wer seine Pflanzen liebt, greift jetzt zu Gießkanne oder Gartenschlauch.

Lesen Sie die fünf wichtigsten Gießregeln und erkennen Sie den großen Unterschied im Wasserbrauch aufgrund von Zeitpunkt, Menge und Hilfsmittel!

Die fünf wichtigsten Gießregeln

  1. Die besten Gießzeiten sind frühmorgens oder abends. Niemals in der stärksten Mittagshitze gießen, denn dabei würde unnötig viel Wasser durch Verdunstung verloren gehen!
  2. Besser seltener, dafür aber durchdringend wässern, damit das Wurzelwerk der Pflanzen nicht verflacht. Als Anhaltspunkt gilt: Erst wenn die obersten 15-20 cm Erde dunkel und feucht sind, ist es genug.
  3. Möglichst direkt auf den Boden gießen, ohne dabei Blätter und Blüten zu benetzen, denn auf nassen Pflanzenteilen breiten sich schneller Pilzerkrankungen aus!
  4. Eiskaltes Wasser aus der Leitung bedeutet an heißen Tagen einen Kälteschock für die Pflanzen. Deshalb die Gießkannen schon vorab mit Wasser befüllen, damit es sich erwärmen kann.
  5. Verwenden Sie für Gießkanne und Gartenschlauch einen Brauseaufsatz, um das Wasser fein zu zerteilen. Ein zu harter Wasserstrahl könnte die Erde abschwemmen.

Grundausstattung
Eine Gießkanne mit Brauseaufsatz braucht jeder Gärtner, z.B. immer dann, wenn einzelne Pflanzen oder Topfkulturen individuell versorgt werden sollen. Beachten Sie bei der Auswahl das Eigengewicht der Kanne. Zinkkannen sind zwar oft schöner, aber auch schwerer als Plastikmodelle.

Ein Gartenschlauch macht einen mobil, ohne dass man literweise Wasser schleppen muss. Achten Sie auf Qualität, denn robuste, dickwandige Schläuche verdrehen sich nicht so leicht und halten länger. Damit der Gartenschlauch schnell aufgeräumt ist, sind Schlauchwagen oder Wand-Schlauchhalter eine lohnenswerte Anschaffung.

Eine Regentonne lässt sich in jedem Garten aufstellen und hilft dabei, kostbares Trinkwasser zu sparen. Wichtig für alle Gärten, in denen kleine Kinder und Haustiere unterwegs sind: Wählen Sie eine Tonne mit fest verschließbarem Deckel!

Ein Regner ist für Rasenflächen ab 100 m2 unerlässlich, denn nur eine regelmäßige Bewässerung hält den Rasen grün. Wie von Geisterhand Automatische Bewässerungssysteme haben den Vorteil, dass sie fast von alleine funktionieren und bei richtiger Anwendung deutlich Wasserkosten sparen.

Das einfachste System ist die sogenannte Tröpfelbewässerung. Dabei wird ein perforierter Schlauch geschlängelt zwischen die Beetpflanzen gelegt oder ein Tropfrohrsystem 10-15 cm tief im Boden versenkt. Beim unterirdischen System ist der Wasserverbrauch äußerst gering, da fast nichts verdunstet. Ganz bequem wird’s, wenn man die Steuerung einem Bewässerungscomputer überlässt.


Anzeigen-Element: Tipp

Einen Gießwall um junge Bäume errichten, der verhindert, dass das Wasser zu schnell abfließt.
Bei der Neuanlage oder Renovierung des Gartens mehrere Wasserzapfstellen einplanen.
Adapterstücke, durch die man den Gartenschlauch an den Waschbecken – oder Spülbeckenhahn in Haus oder Wohnung anschließen kann.

© grün erleben // Rossipaul Kommunikation / Heimberger-Preißler

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